Outdoor-Secrets

Outdoor, Trekking, Natur pur

Extremtrekking – Eine neue Herausforderung

Immer häufiger begegnet man in den einschlägigen Magazinen und der Literatur dem Begriff: Extremes Trekking. Diese Art von Trekking stellt eine besondere Disziplin des bereits bekannten gemäßigten oder normalen Trekkings dar, bei dem man einfach gesprochen seinen Rucksack packt und für ein paar Tage wandern geht.

Die Herausforderung besteht im Gelände

Extremtrekking im Unterschied dazu kann unterschiedliche Ausprägungen aufweisen. Das Geländeprofil kann beispielsweise derart anspruchsvoll sein, das man bei Begehung eines Weges nicht mehr von normalem Trekking sprechen kann. Wege dieser Art lassen sich in vielen Regionen finden und sind oft durch fehlende oder unzureichende Wegmarkierungen charakterisiert. Oft wird sogar bewusst keinem angelegten Weg gefolgt. Weiterhin enthalten die Pfade schwierige Abschnitte wie zum Beispiel Klettereien, Flussüberquerungen ohne Brücken, Schlammpassagen oder Schwimmpassagen, die eine über dem durchschnitt liegende körperliche Fitness und besondere Kenntnisse für die Bewältigung solcher Passagen erfordern. Darüber hinaus sind die Wege zusätzlich noch durch besondere Isolation, extreme Witterungsverhältnisse oder große Höhe gekennzeichnet. Körperliche und psychische Grenzen werden meist hier gesucht und auch gefunden. Ein großes Maß an Erfahrung ist bei Begehung solcher Wege selbstverständlich, um die Risiken weitestgehend zu minimieren.

Weniger ist oftmals mehr
Als weitere Disziplin hieraus folgen immer mehr Trekker dem Prinzip: Weniger ist mehr. Sie erleichtern ihre Rucksäcke radikal. So wird auf viele oftmals überflüssige oder zu schwere Gegenstände konsequent verzichtet, die heute in den Glanzmagazinen der Ausrüster als notwendig angepriesen werden. Ein Großteil der Ausrüstung wird streng nach Gewichtskriterien zusammengestellt. Ein direktes Ergebnis ist die Auswahl der Rucksäcke , denn hier reichen nun weitaus kleinere und somit leichtere Modelle für die Tour aus.
Oft wird anstelle schwerer Wanderstiefel auf leichte Trailschuhe ausgewichen. Als Kleidung wird nur das absolut nötigste eingepackt. Gaskocher werden durch Lagerfeuer ersetzt und anstelle eines komfortablen Zelts wird auf Biwaks oder Tarps ausgewichen.

4.000 Kilometer in einer Saison?
Einige treiben diese Ausrüstungsminimierung bis ins Extreme und gehören oftmals der Gruppe so genannter Thru-Hiker an, die man auf den mehreren 1.000 Kilometer langen Wanderwegen wie zum Beispiel dem Appalachian Trail oder dem Pacific Crest Trail in den USA findet. Diese Leute haben sich vorgenommen, während einer Saison einen der Wege komplett zu begehen und bilden somit eine weitere Disziplin des Extremtrekkings. Um möglichst viele Kilometer am Tag zurück zu legen ist ein leichtes Gepäck generell unverzichtbar.

Categories: Aktivitäten

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